Lebensversicherung

Immer mehr Menschen denken an eine Vorsorge für das Alter oder an die Absicherung ihrer Familie, falls sie aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit aus dem Leben gerissen werden. Sie schließen eine Lebensversicherung ab. Dabei unterscheidet man zwischen der kapitalbildenden Lebensversicherung und der Risikolebensversicherung. Beim Abschluss einer Lebensversicherung wird eine Versicherungsleistung vereinbart, die am Ende der Laufzeit ausgezahlt wird. Erlebt der Versicherte die Auszahlung nicht, erhält der Berechtigte, in der Regel der Ehepartner oder die Kinder, die Leistung im Todesfall. Während der Laufzeit werden Beiträge gezahlt. Die Zahlung ist monatlich, vierteljährlich oder jährlich möglich. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach

•    Versicherungsgesellschaft
•    Versicherungsleistung
•    Laufzeit der Versicherung
•    Eintrittsalter des Versicherten.

Die Laufzeit kann, abhängig vom Eintrittsalter des Versicherten, mehrere Jahrzehnte betragen. Besondere Formen der Lebensversicherung stellen die private Rentenversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung dar. Beim Renteneintritt oder bei einer Berufsunfähigkeit aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls wird die Versicherungsleistung gezahlt.

Die kapitalbildende Lebensversicherung – Geldanlage und Sicherheit
Als Geldanlage und Vorsorge zugleich dient die kapitalbildende Lebensversicherung. Die vereinbarte Versicherungsleistung erhöht sich in der Regel, denn neben der Dividende, die einen kalkulierbaren Gewinn darstellt, werden Anteile aus dem Überschuss, der von der Versicherungsgesellschaft eventuell erwirtschaftet wird, an den Versicherten ausgezahlt.

Für die kapitalbildende Lebensversicherung kann Dynamik vereinbart werden. Während der Laufzeit erhöhen sich die Beiträge pro Jahr, bei steigender Versicherungsleistung. Eine besondere Form der Kapitallebensversicherung stellt die Fondsgebundene Lebensversicherung dar. Die Versicherungsbeiträge werden in Fonds eingezahlt. Neben dem Risiko von Kursschwankungen besteht die Möglichkeit auf einen hohen Gewinn aufgrund der Rendite.

Vorsorge mit der Risikolebensversicherung
Die Risikolebensversicherung sichert den Tod oder die Berufsunfähigkeit des Versicherten ab. Will man einen Kredit aufnehmen, wird diese Versicherung häufig als Sicherheit vorgeschrieben. Die Beiträge sind wesentlich niedriger als für die Kapitallebensversicherung, denn die vereinbarte Leistung wird nur im Versicherungsfall erbracht. Tritt der Versicherungsfall nicht ein, erhalten der Versicherte, seine Angehörigen oder der Gläubiger keine Leistung.

Eine geeignete Versicherungsgesellschaft für die Risiko- und für die Kapitallebensversicherung kann man über den Lebensversicherung Vergleich im Internet auswählen.

Der Verkauf der Lebensversicherung
Kann der Versicherte die Beiträge für die Versicherung aufgrund eines finanziellen Engpasses nicht mehr bezahlen, so kann er die Versicherung beitragsfrei stellen. Alternativ dazu kann er vor Ablauf der Laufzeit die Versicherung auszahlen lassen. Ab einer bestimmten Laufzeit erhält er den Rückkaufswert, der allerdings geringer als die Höhe der eingezahlten Beiträge ist. Um einen höheren Betrag zu erzielen, kann man die Lebensversicherung verkaufen. Eine andere Versicherungsgesellschaft kauft die Versicherung auf, die Leistung im Todesfall bleibt erhalten.

Quelle: Lebensversicherung.com