Immobilienfonds



Fonds gehören inzwischen zu den beliebtesten Geldanlagemöglichkeiten, da sie attraktive Gewinne versprechen. Eine sichere Investition sind Immobilien. Daher lohnt es sich, in Immobilienfonds zu investieren. Diese Fonds konnten in der letzten Zeit durchweg gute Erträge verzeichnen. Sie stellen eine solide und sichere Geldanlage dar, die mit der Zeit gute Gewinne verspricht. Die höchsten Gewinne kann man als Anleger erzielen, wenn man auf eine langfristige Laufzeit orientiert. Immobilienfonds sind vor allem dann geeignet, wenn man das Geld langfristig nicht benötigt. Neben einer relativ gleichbleibenden Wertentwicklung bieten die Fonds den Vorteil, dass sich der Anleger selbst nicht um die Immobilien kümmern muss. Ausgewählte Immobilien werden in den Fonds zusammengefasst. Der Anleger kann zwischen

•    offenen und
•    geschlossenen

Immobilienfonds wählen.

Die Investition in offene Immobilienfonds
Offene Immobilienfonds bieten den Anlegern die Möglichkeit, bereits kleine Beträge zu investieren. Das Anlagerisiko wird gestreut, da in viele verschiedene Objekte investiert wird. Die Rendite ist niedriger als bei den Aktienfonds, doch sie ist ziemlich sicher. Im Schnitt ist mit einer Rendite zwischen 3 und 4 % im Jahr zu rechnen. In Spitzenzeiten bieten gute Fonds sogar eine Rendite von bis zu 5,5 %. Die Kursschwankungen sind gering. Die offenen Immobilienfonds entwickeln sich unabhängig vom Aktienmarkt. Die Gewinne kommen aus Wertzuwächsen der Immobilien und aus Mieteinnahmen. Die Fonds bieten dem Anleger den Vorteil, dass er jederzeit Anteile kaufen und verkaufen kann. Der Anleger kann jederzeit in den offenen Immobilienfonds einzahlen. Die offenen Immobilienfonds bieten ein hohes Maß an Flexibilität und sind daher nicht nur für die Vermögensanlage, sondern vor allem für den Vermögensaufbau geeignet.

Die Investition in geschlossene Immobilienfonds
Geschlossene Immobilienfonds beziehen sich nur auf ein einzelnes Projekt oder auf sehr wenige Projekte. Die Höhe des gesamten Investments wird beim Start des Projektes festgelegt. Der Anleger erwirbt mit seiner Investition einen Anteil am Projekt und hat später keine Möglichkeit mehr, Einzahlungen zu leisten. Haben genügend Anleger investiert, sodass die Summe des Investments erreicht wurde, wird der Fonds geschlossen. Es besteht keine Möglichkeit mehr, in den Fonds zu investieren. Neben der Investition in Wohnimmobilien kann in Gewerbeimmobilien investiert werden. Ein geschlossener Immobilienfonds ist nur als Anlageform geeignet, wenn man das Geld über längere Zeit nicht benötigt, denn das angelegte Kapital ist über einen Zeitraum von 6 bis 20 Jahren gebunden.   

Die geschlossenen Fonds bieten im Gegensatz zu den offenen Fonds folgende Vorteile:

•    höhere Renditen
•    Möglichkeit, Steuern zu sparen.

Der Nachteil gegenüber den geschlossenen Fonds besteht in einem höheren Risiko und einer geringen Flexibilität.